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Autorin:
Elke Ahrer
Mitarbeiterin EJ Oberösterreich
Pfingstsonntag
GEISTREICH
Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth. Sach 4,6
MISSION
Der Begriff ist heute vielerorts verpönt. Er wird verbunden mit einem Erzwingen des Glaubens. Oftmals ging und geht das nicht friedlich ab. Die Kreuzzüge werden mit einer heiligen Mission verglichen. Gewalt und Missionierung liegen in den Gedanken und in der Ausführung eng beieinander.
WAS TUN?
Wir sind doch beauftragt: Gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Was, wenn sie nicht wollen? Was, wenn sie uns als Bedrohung sehen und uns angreifen? Was, wenn sie sogar zu uns kommen, und in unserem Land ihren Glauben verbreiten?
DIE ANTWORT DES PROPHETEN
Pfingsten als Fest ist allseits bekannt. Der Heilige Geist, der wie Feuer und Sturm über die Jünger kommt, gibt ihnen die Kraft, vor die Menschenmenge zu treten und von Gott zu sprechen. Viele Menschen lassen sich taufen. Das steht zu Beginn der Apostelgeschichte, und bei den Evangelisten Lukas, Matthäus und Markus in der Bibel. Spannend ist, dass nicht nur im Neuen Testament von der Kraft des Geistes, sondern schon im Alten Testament, bei den Propheten davon gesprochen wird. Das Alte Testament ist für viele Christen so schwierig zu verstehen, da es in vielen Teilen von Macht und Krieg berichtet. Da ruft einer auf, nicht durch Heer und Kraft, im Sinne von Gewalt, sondern durch Gottes Geist soll es geschehen. Eine "geistreiche" Entscheidung. Geistreich bedeutet, wenn nach Synonymen gesucht wird, unter anderem einfallsreich, ideenvoll, substanziell, kreativ, genial, originell, begabt, eigenständig, gestalterisch, klug oder auch gottbegnadet. Uns so weist uns schon Sacharia auf die Gnade Gottes hin. Gottes Geist und seine Gnade geben uns die Kraft, anderen Menschen den Weg als Christ zu zeigen, der auch für sie der richtige sein kann.
Geistreich sein heißt, sich leicht verständlich zu machen, ohne deutlich zu werden. Jean Anouilh
FÜR DICH:
Genieße die Feiertage, lass deine Seele baumeln!
AKTION:
Eignet sich für alle Altersgruppen:
Verschiedene Abbildungen (Altarbilder, Gemälde, Taube im Himmel...) des Pfingstereignisses sammeln. Diese sollten möglichst unterschiedlich sein, und nicht unbedingt auf den ersten Blick dem Thema Pfingsten zuzuordnen sein. Diese Bilder werden der Gruppe vorgelegt, und die Teilnehmenden werden angehalten sich zu überlegen, was diese Bilder gemeinsam haben. Wichtig dabei ist, dass sich der/die Organisierende erst zu Wort meldet, wenn die Gruppe eine einstimmige Entscheidung getroffen hat. Und zwar indem, egal was für eine Entscheidung gefallen ist, die biblische Pfingstgeschichte möglichst Bibeltreu vorgelesen/erzählt wird. (Eine dem Alter angepasste Version). Nach der Geschichte werden die Bilder erneut betrachtet, und zwar dahingehend, welche Teile der Geschichte in den Bildern dargestellt sind. Anschließend besteht noch die Möglichkeit, selbst ein Pfingstbild zu malen.






