dialogue4thefuture 2009

: das Friedenscamp
LOCATION/DATE:
13. bis 26. Juli 2009
im Jugendgästehaus Rechnitz
Hochstr. 1, 7471 Rechnitz
Wir haben in unserem dialogue4thefuture camp das Weltgeschehen und speziell die Situation Israel - Palästina betrachtet.
Jugendliche aus Israel, Palästina, Ungarn und Österreich haben einander kennengelernt und versucht eine gemeinsame Zukunft zu schaffen.
Ein Rückblick des Wiener Teilnehmers Kristof Kirchmayr...
- Warum ich mit gefahren bin:
Ein Beweggrund war natürlich, dass die Kosten für die Teilnehmenden von den Veranstaltern getragen wurden und ich kostenlos auf das Camp fahren konnte. Dann, das ich mir ziemlich sicher war neue Leute kennen zu lernen und somit zu der Möglichkeit zu kommen diese Leute zu besuchen :-), und weil mich die Nahostkonfliktgeschichte interessiert, sowie die verschiedenen Kulturen, usw. ...
Um diese zwei Wochen beschreiben zu können, fehlen mir ein wenig die Worte, weil es teilweise so überwältigende Augenblicke gegeben hat und ich tolle Sachen erlebt habe. Es hat mir irrsinnig gut gefallen und ich will keine Minute von diesem Camp missen. Die Kennenlernphase war spannend, die Hintergründe des Nahostkonfliktes haben Gesichter bekommen und waren nicht mehr nur Worte in Zeitungsartikeln, weil Freundschaften zwischen Feinden entstanden sind und man Menschen aus dem Nachbarland Ungarn kennengelernt hat und alle gemeinsam großartige Aktionen miteinander bewältigt haben.
Warum jemand mitfahren sollte:
- weil es eine einmalige Chance ist, eine einzigartige Erfahrung zu machen,
- weil man feststellt, dass Frieden nicht selbstverständlich ist,
- man Leute aus anderen Ländern kennen lernt,
- man Sachen über sich selbst erfährt,
- es eine wunderschöne Zeit ist,
- weil die Verpflegung ausgezeichnet war,
- und weil man eine tolle Gemeinschaft bildet
- und coole gruppenbildende Übungen macht.
Wen das noch immer nicht überzeugt, weiß er/sie nicht was er/sie sich entgehen lässt.
In diesen zwei Wochen erfährt man auch viel über den Nahostkonflikt und es dazu auch verschiedene Workshops gibt, wie den Theaterworkshop in dem wir Alltagsgeschichten von Palästinensern und Israelis erzählt bekommen (aus deren eigener Erfahrung!) und nachgestellt haben - da bekommt man echt eine Gänsehaut.
Wie ich den Nahostkonflikt jetzt sehe:
- sehr verzwickt und nicht leicht lösbar, weil beide Seiten sehr "verhärtete" Fronten haben.
Abgesehen davon hat mich beeindruckt:
- dass man wirklich gesehen und gemerkt hat, dass es "internationale" Sprachen gibt, wie z.B.: Sport und Musik! Sehr schön zu sehen war das beim Fußball spielen (hat sogar mir gefallen, obwohl ich eher nicht so der „Kickermensch“ bin) und beim Musikworkshop.
Was man auch noch lernt:
- ist, ein bisschen etwas von den verschiedenen Sprachen, wie boker tov (heb. für Guten Morgen) und dann noch sonstige Dinge. Es ist dann auch bald klar, dass ungarisch die schwierigste Sprache von allen ist, die am Camp gesprochen wird. Lustig ist auch das manche Ungarn deutsch teilweise besser verstehen als Englisch.
Ach ja und falls es jemanden abschreckt dorthin mit zufahren, weil Englisch die Campsprache ist, dann ist das absolut kein Problem, weil es immer genug Leute gibt, die dich verstehen und dir dann auch etwas übersetzen.
Was mich noch beeindruckt hat war:
- der Vergleich vom ersten Abend (kennen lernen aller Leute und den Hass von den beiden Konfliktländen sehen) und der letzte Abend, an dem es einfach eine voll gemütliche und verbundene Gemeinschaft war, unhabhängig der Herkünfte und man sich einfach wohl fühlt.
Zum Nachlesen: „dialogue4thefuture“ 2007 - dialogue4thefuture.blogspot.com
Zum Unterstützen: „dialogue4thefuture“2009 - Spendenfolder download
Empfänger: Evangelisches Hilfswerk in Österreich / Auslandshilfe
Überweisung auf: 2313300, BLZ: 60000, PSK
Kennwort: Israel/Palästina Friedenscamp für Jugendliche
Zum Informieren: SAVE Israel - Palestine
We must give Peace a Chance. Voices from the Israeli-Palestinian Frontline
Weitere Informationen?
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...Ines Hauser: 0699-18877096
...Roland Werneck: 01-408 06 95-22
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Anmerkung:
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.






