Home  :: impressum  :: Newsletter Anmeldung
Du bist hier: Home / Mauthausen 2019
Kontakt: Hamburgerstr. 3/2.OG :: 1050 Wien :: T: +43[0]1-317 92 66
Die EJ Büros in Österreich:   punkt EJ Burg Finstergrün   punkt EJ Burgenland   punkt EJ H.B.   punkt EJ Kärnten-Osttirol   punkt EJ Niederösterreich   punkt EJ Oberösterreich   punkt EJ Salzburg-Tirol   punkt EJ Steiermark   punkt EJ Wien

Kurzinfos

Kontakt für Fragen, etc:
Joachim Hoffleit
0699-18877099
Opens window for sending emailj.hoffleit(at)ejoe.at

Info auf der MKÖ-Website:
http://www.mkoe.at/angebote-projekte/gedenk-und-befreiungsfeiern/programm

Versicherung und Datenschutz:
Infoblatt hier downloaden...

ANMELDESCHLUSS:
20.4.19

Kontakt allg.

  • ADRESSE:
    Hamburgerstr. 3/M/2.OG
    A-1050 Wien

  • TELEFON:
    +43-[0]1-317 92 66

  • MOBIL:
    +43-[0]699-188 77 095

  • E-Mail:
    office(at)ejoe.at
Internationale Befreiungsfeier KZ-Mauthausen - 6.5.18 - Internationalität verbindet

EJ Fahrt in die KZ-Gedenkstätte Mauthausen

zur Internationalen Befreiungsfeier am 5.5.2019

"Niemals Nummer. Immer Mensch."

EJÖ in MauthausenAnlässlich der 73. Wiederkehr der Befreiung des KZ-Mauthausen veranstaltet das Mauthausen Komitee Österreich ihre alljährliche, große Internationale Gedenk- und Befreiungsfeier am 5. Mai 2019 in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen.

Es wäre ganz toll wenn wir eine möglichst große EJ Gruppe aus ganz Österreich zusammenbringen könnten.

Wie kommt ihr nach Mauthausen?

  • Die EJÖ-Gruppe fährt von Wien aus mit dem kostenlosen ShuttleBus der Bundesjugendvertretung von Wien aus nach Mauthausen. Abfahrtszeit gg. 6.30h
  • Evtl. gibt es Fahrgemeinschaften aus den einzelnen Bundesländern - bitte diesbezüglich euer Landesbüro kontaktieren...
  • Eigene Anreise

Wenn du am 5. Mai als Teil der EJ-Gruppe dabei sein möchtest,
füll bitte das untenstehende Formular aus und schick es ab.

Warum anmelden?

Damit wir mit dir Kontakt halten können, dich mit den aktuellen Infos zur Veranstaltung auf dem Laufenden halten können.
Und natürlich - je nachdem ob du mit dem Bus aus Wien mitfährts oder anderweitig nach Mauthausen kommst - wo wir uns vor Ort treffen und wie wir gemeinsam als Ej-Gruppe während der Veranstaltung auftreten.

Anmeldung EJ für die Internat. Befreiungsfeier

5. Mai 2019, KZ-Gedenkstätte Mauthausen

ANREISE:





ANMELDESCHLUSS: 20.4.2019


Wichtige Anmeldeinfos:

Du bekommst von der Bundesgeschäftsstelle der EJÖ in der Folge eine Anmeldebestätigung.
Deine Anmeldung ist gültig, sobald die Anmeldebestätigung bei dir eingelangt ist!
Sollte diese innerhalb einer Woche nicht bei dir einlangen, gib uns bitte kurz Bescheid.

Datenschutz: Die uns bekannt gegebenen Daten werden von uns zur Anmeldeverwaltung gespeichert. An die Versicherung müssen wir Vornamen, Familiennamen, Adresse und Geburtsdatum weiterleiten. Ein Informationsblatt hierzu ist rechts unter "Kurzinfos" downloadbar.
Da das Bundeskanzleramt/Sektion Familien und Jugend ein Förderer dieser Veranstaltung ist, ist auf Verlangen dem Ministerium Einsicht in die TeilnehmerInnenlisten zu gewähren.
Für weitere Informationen zu Gedenkfahrt in die KZ Gedenkstätte Mauthausen werden wir die gespeicherten Daten behalten.


Foto-/Filmaufnahmen: Ich bin damit einverstanden, dass Bild/Film- und Tonaufnahmen von mir, welche im Rahmen des Ausbildung gemacht werden, im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der EJÖ, zeitlich, örtlich, räumlich und zur Berichterstattung auch auf Onlinemedien uneingeschränkt verwendet werden dürfen. Die Rechtseinräumung erfolgt ohne Vergütung.


Die Anmeldung wird an j.hoffleit@ejoe.at geschickt.

Fotos der Feier "Flucht und Heimat" - 6.5.2018

Fotos: Joachim Hoffleit

Unsere 37-köpfige EJÖ-Gruppe hat mit über 10.000 Menschen, darunter die Überlebenden des ehemaligen Konzentrationslagers am 6.5. in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen der Befreiung gedacht und gemeinsam gefeiert.

Im Gedenkjahr 2018 war das Thema der Gedenk- und Befreiungsfeier "Flucht und Heimat" und der Auslöschung Österreichs im Jahr 1938.

Zwischen 1933 und 1945 flohen Millionen von Menschen vor den Gräueltaten des nationalsozialistischen Regimes und seinen Verbündeten.
Die nationalsozialistische Terrorherrschaft schuf in den 1930er Jahren neben politischen, religiösen oder wirtschaftlichen Ursachen ein neues Motiv der Flucht: Rassismus.
Willi Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitee Österreich schlug eine Brücke zur Gegenwart: "Menschen, die vor 80 Jahren in ein anderes Land flüchten mussten haben alles verloren. Ihre Heimat wurde zu einem fremden Ort. Auch heute müssen Menschen flüchten. Es liegt an uns, ihnen zumindest ihre Würde zu erhalten."

Gerade der Gegenwartsbezug jedes Jahresthemas soll vor allem für junge Menschen die Auseinandersetzung mit der Zeit und Ideologie des Nationalsozialismus erleichtern.
Was dieses Jahr wieder beeindruckend gelang.

Die Gedenkfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen begann mit einem ökumenischen Wortgottesdienst mit Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer, Pfarrerin Dr.in Hannelore Reiner und Erzpriester Ioannis Nikolitsis. Gefolgt von der Verlesung des Mauthausenschwurs in mehr als 20 verschiedenen Sprachen – ein wichtiges Ritual an einem Ort wie dem ehemaligen KZ-Mauthausen, wo von 1938 bis 1945 Deutsch die einzig erlaubte Sprache war.

Im Anschluss begrüßte MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi die tausenden TeilnehmerInnen, insbesondere die KZ-Überlebenden und die zahlreichen Jugendlichen. Während der folgenden Kranzniederlegung hielten die Vertreterinnen und Vertreter der Opferorganisationen aus Deutschland, Polen, Russland und Ungarn ihre Gedenkreden in den jeweiligen Landessprachen.

Spannend und berührend waren die Videobeiträge von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die aufgrund der Verfolgung des nationalsozialistischen Terrorregimes aus Österreich fliehen mussten.

Den Höhepunkt des Festakts bildete der gemeinsame Auszug aller TeilnehmerInnen am Ende der Feierlichkeit - ein wunderbares Symbol für die Befreiung der KZ-Inhaftierten im Jahr 1945.
Auch dieses Jahr wurde der Auszug aus Mauthausen von den KZ-Überlebenden Dušan Stefancic, Yauhen Chrol, Nikolai Kireev, Shaul Spielmann, Andrew Sternberg und weitere mit Jehuda Gurvich an der Spitze angeführt, begleitet von den Zeitzeugen Anna Hackl und Tommy Frankl, GIs der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika und Schülerinnen und Schüler der NMS Mauthausen.

Die Internationale Befreiungsfeier stellt die weitaus größte Gedenk- und Befreiungsfeier weltweit dar. Auch dieses Jahr wurde ein beeindruckendes Zeichen für ein "Niemals wieder" gesetzt.