Luthers Apfelbäumchen

Unser 2020er Schöpfungsprojekt widmet sich den Bäumen.

Wir wollem uns heuer den Bäumen, die einen essentiellen Beitrag für unser Klima leisten, und im Speziellen dem Apfelbaum, widmen. Seit kurzem ist aber das intensive Sozialleben der Bäume bekannt. Nichts mehr vom früher erzählten erbitterten Konkurrenzkampf der Bäume ums Licht. Bäume achten aufeinander, ja sie helfen einander. Aber: wie verständigen sie sich?

Überblick...

Unser 2020er Schöpfungsverantwortungsprojekt ist in 3 Teile gegliedert:

Mitmach-Aktion 2020:

„Luthers Apfelbäumchen“- wir haben am Reformationstag 31.10.2020 Hoffnung gepflanzt!

Wir haben in unseren Gärten eine alte, vom Aussterben bedrohte Apfelsorte gepflanzt.

DANKE, dass ihr mitgemacht habt und einen Apfelbaum gepflanzt habt!

Wenn ihr weitere Apfelbäume pflanzen wollt findet ihr auch ohne spezielle Sortenkenntnisse hier die passende Sorte für deinen Garten oder deine Streuobstwiese: http://www.meineobstsorte.at/

Berichte und Bilder aus ...

In unserer Pfarrgemeinde gibt es zum Reformationstag seit vielen Jahren ein Kinderprogramm, üblicherweise mit Übernachtung in unserem Schloss Stibischhofen, dass neben unserem Kirchenraum auch unsere Jugendherberge beheimatet.

Heuer waren 17 Kinder, betreut von jugendlichen MitarbeiterInnen, für einen Tag Gäste in unserer Kirche.
Im Zuge dieses KiKi-Tages haben wir gemeinsam diesen Apfelbaum gepflanzt und hoffen, dass ihn die Kinder groß werden sehen und von seinen Früchten ernten können.

Wir hoffen auch, dass die gemeinsam verbrachte Zeit mit den Kindern und Jugendlichen in- und außerhalb der Kirche Früchte in deren Leben trägt.
Der Baum ist ein Hoffnungszeichen.......wer weiß.

Mit herzlichen Grüßen
Martina Orthacker
Kuratorstellvertreterin der
Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Trofaiach-Eisenerz Pfarrerin Daniela Weber

Familie Pirkl berichtet von 4 Baumpflanzungen am Reformationstag:

Als wir von der Aktion zur Schöpfungsverantwortung der EJÖ gehört hatten, wussten wir sofort: da machen wir mit. Unsere Familie isst sehr gerne Äpfel und wir hatten bisher nur einen Apfelbaum.
Daher haben wir uns bei der Gärtnerei Schiller in Wolfau fachmännisch beraten lassen und folgende 4 alte Apfelsorten ausgewählt: Hauxapfel, Gelber Bellefleur, James Grieve und Lobo.

Zusammen mit unseren Freunden, Familie Burk – Ralf ist gelernter Gärtner – nutzten wir das traumhafte Wetter am Nachmittag des 31.10.2020 um in unserem Garten in Großpetersdorf 4 Apfelbäume zu pflanzen.
Die Kinder halfen mit Begeisterung mit und waren stolz, dass jede/jeder „seinen“ Baum bekommen hat. An das Gießen werden wir die Kinder als Eltern gerne erinnern.

Wir bedanken uns bei der EJÖ für die tolle Initiative und die finanzielle Unterstützung. Als Kinder Gottes liegt die Bewahrung seiner Schöpfung in unserem Aufgabenbereich. Wir haben ganz bewusst ein Zeichen der Hoffnung in unserem Garten gepflanzt.
Dazu passt die Hoffnung auf ein gesund geborenes Kind im März 2021 als Zuwachs unserer Familie. Auch für dieses Kind haben wir schon vorausschauend einen Baum mitgepflanzt.

Mit Gottes Hilfe werden die Bäume wachsen und gedeihen und wir freuen uns schon darauf, in den ersten saftigen Apfel hineinbeißen zu können.

Wir schicken herzliche hoffnungsvolle Grüße aus dem Südburgenland zum Reformationstag 2020!
Philipp, Jessica, Caroline, Felix und Jacob Pirkl

"Apfelbaum-Pflanzaktion" aus dem Mittelburgenland:

Sowohl in Stoob als auch in Lutzmannsburg trafen sich am Reformationstag eigentlich erstaunlich viele Kinder, um in den Gärten der jeweiligen Gemeindezentren einen Apfelbaum zu setzen. Verbunden war die Stunde mit einer Art Andacht zum Thema "Apfel - Baum", ein paar lustigen Apfelspielen sowie 2 Bastelaktionen. Danke für eure Anleitungen, die teilweise gut gepasst haben.

Liebe Grüße und DANKE für die Idee und Anregung!

Irmi Langer

Luthers Apfelbäumchen – die Kinder der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Großpetersdorf pflanzen einen Apfelbaum am Reformationstag

Für den Reformationstag 2020 hatte das KIGO-Team der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Großpetersdorf eigentlich ein großes Fest für die Kinder geplant. Auf Grund der Corona Pandemie und der aktuellen Hygienemaßnahmen mussten wir anders planen und wurden auf die Aktion der EJÖ – „Wir pflanzen einen Apfelbaum“ aufmerksam. Dadurch hatten wir einen Anknüpfungspunkt für eine Freiluft-Veranstaltung, bei der wir gut Hygienemaßnahmen und Abstand-Halten durchführen konnten.
Am 31.10.2020, einem herrlichen Herbsttag, versammelten sich 18 Kinder und 3 Konfirmandinnen samt Eltern im Hof hinter der Kirche. Jedes Kind hatte seinen eigenen Reifen, um den Abstand gut zu halten.
Die KIGO Mitarbeiter (Claudia Marx, Lisa Burk, Jessica und Philipp Pirkl) begrüßten die Kinder. Ein Apfelbaum der Sorte „Hauxapfel“ (eine alte Sorte, die gut für Saft und Most geeignet ist – passend zu den vorhandenen Apfelbäumen, da die Gemeinde regelmäßig Apfelsaft pressen lässt) stand in der Mitte des Kreises. Philipp Pirkl erläuterte den Kindern, warum am Reformationstag ein Apfelbaum gepflanzt wird. Die tollen Eigenschaften eines Apfelbaumes und der Bäume allgemein wurden spielerisch erarbeitet und auch wie so ein Baum überhaupt entsteht und gedeiht.
Dann ging es in den „Autos“ (Reifen) mit Abstand und spielerisch zu der Stelle im Pfarrgarten, wo der Apfelbaum gepflanzt werden sollte. Ralf Burk, gelernter Gärtner, bereitete professionell die Grube vor und begleitete fachmännisch die Pflanzung. Die Kinder wurden eingebunden, indem sie – jeder für sich, mit Abstand – eine kleine Portion Pflanzerde zu den Wurzeln des jungen Baumes schütten konnten. Damit der Wind dem jungen Baum nicht schaden kann, wurde er ordnungsgemäß bepflockt. Wir haben gemeinsam gebetet, dass dieser Baum gut wachsen möge und einmal ein toller Lebensraum für Insekten und Tiere werden solle. Mit Spielen wurde die Aktion für die Kinder durch Lisa Burk gut begleitet. Als theologischen Teil erzählte Philipp Pirkl die Geschichte „Der liebe Gott wohnt bei uns im Apfelbaum“ von Franz Hübner und Brigitte Smith. Darin wird von Daniel erzählt, der seinen Papa fragt, wie er den lieben Gott erkennen kann, wenn er ihn sieht. „Durch seine bedingungslosen Taten“, meint der Papa. Daniel geht auf die Suche. Aber überall gibt es etwas nur gegen Bedingungen. Als er ganz traurig ist, schenkt ihm Gott einen
Apfel, einfach so. Ein Zeichen der bedingungslosen Liebe Gottes für Daniel. Dieser ist begeistert und sein Papa macht ihm ein Herz aus Rinde, damit Daniel sich immer an die Liebe Gottes erinnern kann. Diese Geschichte passt gut zum Turmerlebnis Martin Luthers, der auch nach dem liebenden Gott gesucht hat und ihn schließlich in der Bibel entdeckt hat. Das hat ihm Kraft gegeben, die Bibel zu übersetzen, damit auch wir heute noch von der Liebe Gottes selbst lesen können. Gott steckt in seiner Schöpfung, in jedem Baum, jedem Menschen. Die Pflanzung des Apfelbaumes im Pfarrgarten war ein Zeichen der Hoffnung in dieser schwierigen Zeit, dass wir getrost in die Zukunft blicken und uns auf schöne Äpfel für einen guten Apfelsaft freuen können.
Die Pflanzaktion endete mit einem Apfelpunsch für alle, sowie Äpfeln aus dem Pfarrgarten zum Mitnehmen. Auch wir gaben jedem Kind ein Herz aus Rinde mit, damit jede und jeder in schwierigen Zeiten sich daran erinnern kann, dass Gott sie und ihn lieb hat, bedingungslos.
Wir danken allen, die geholfen haben, diese Veranstaltung Corona-gemäß durchzuführen und bei der EJÖ für die Idee und die finanzielle Unterstützung.

Philipp Pirkl
Mitarbeiter des KIGO-Teams der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Großpetersdorf

Mitmachaktion Luthers Apfelbäumchen - Wir pflanzen Hoffnung

Das Schöpfungsprojekt der Evangelischen Jugend Österreich widmete sich heuer den Bäumen.

Unsere Evangelische Pfarrgemeinde A.B. Bruck/Leitha-Hainburg/Donau hat sich bei diesem Projekt beteiligt und mit Schüler*innen haben wir zwei alten, vom Aussterben bedrohten Apfelsorten, Kronprinz Rudolf und James Grieve, gepflanzt. Das Projekt wurde im Lichte des Zitates von Martin Luthers realisiert:

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“. Wir bedanken uns bei der Evangelischen Jugend Österreich und der Stadtgemeinde Bruck/Leitha, dass sie den Ankauf der Bäume finanziell unterstützt haben.

Jan Magyar

P.S. Der dritte Baum war ein Birnenbaum. ;)

Du hast Fragen? Wir beantworten sie...

Seit kurzem ist aber das intensive Sozialleben der Bäume bekannt. Bäume achten aufeinander, ja sie helfen einander. Aber: Wie verständigen sie sich? Wie funktioniert das Bauminternet? Wie spielt sich das Liebesleben der Bäume ab? Was und wie lernen Baumkinder? Haben Bäume auch Angst? Wie warnen sie sich gegenseitig? Schlafen Bäume?

Was und wer macht Bäume eigentlich krank? Wer wohnt in den Bäumen? Warum sind Bäume für uns so wichtig?

Die Hälfte der europäischen Baumarten ist inzwischen vom Aussterben bedroht, nicht nur durch den Klimawandel. Einige große Konzerne versuchen immer wieder bei der EU Gesetzesänderungen herbeizuführen, die ein Patent auf Saatgut ermöglichen. Dabei geht es um große Gewinne. Welche Auswirkungen hätte das auf unser Leben?

Vom Verschwinden bedroht ist auch der steirische Maschanzker, eine köstlich schmeckende Apfelsorte.
Wie können bedrohte Arten gerettet werden?

Was macht der Verein „Arche Noah“?

All diese Fragen haben wir hier für dich aufbereitet.
Ergänzt wird das Angebot in gewohnter Weise mit Spielvorschlägen und Gruppenstundenentwürfen für Kinder und Jugendliche, Gottesdienstbausteinen, Buchempfehlungen, Basteltipps, Rezepten und mehr.

Uns Evangelischen ist natürlich der überlieferte Ausspruch Martin Luthers„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ bestens bekannt.

Im Judentum werden jedes Jahr zum „Neujahr der Bäume“, am 15. Tag des hebräischen Monats Schwat, Bäume gepflanzt. Dieses Fest heißt Tu BiSchwat und wird jeweils nach der Regensaison in Israel gefeiert. Die Tora sagt: „Der Mann gleicht einem Baum im Felde.“ Zu Tu BiSchwat werden dann auch traditionell Früchte gegessen, die in Israel wachsen: Oliven, Datteln, Trauben, Feigen und Granatäpfel. Über diese Früchte wird der Segen gesprochen: Gesegnet seist Du, G’tt, unser G’tt, König des Universums, Schöpfer der Baumfrucht.

Auch im Islam gilt das Pflanzen eines Baumes als wertvolle Tat. Der Prophet Mohammed soll gesagt haben: "Falls die letzte Stunde angebrochen ist während jemand einen Palmensamen in der Hand hält, die er einpflanzen könnte, bevor die Stunde schlägt, soll er sie einpflanzen.“ (Hadith 12512).

Ein Baum steht als Symbol für Hoffnung in der Zukunft.

Mach mit, erforsche mit uns die unbekannten Welten der Bäume.

Mtmachktion 2020

Wir pflanzen in unseren Gärten eine alte, vom Aussterben bedrohte Apfelsorte.

Macht mit, pflanzt auch auch in Zukunft Apfelbäume ...

Hier findest du auch ohne spezielle Sortenkenntnisse die passende Sorte für deinen (Pfarr-)Garten oder deine Streuobstwiese: http://www.meineobstsorte.at/

Schaut da vorbei: