Baumspiele

Wir haben euch eine spannende Auswahl an Spielen zusammengestellt die euch spielerisch näher zum Thema Bäume bringen werden...

Alle Spielen lassen sich leicht und ohne große Vorbereitung mit deiner Kinder- bzw. Jugendgruppe spielen.

Viel Spaß!

Der Baum war's!

Einer bekommt die Augen verbunden. Dann wird er - mit ein paar Wendungen zu einem Baum geführt. Er muss ihn ganz genau betasten und vielleicht auch beriechen und versuchen, sich alle Besonderheiten zu merken. Danach wird er zum Platz zurückgeführt, an dem er gestartet war. Jetzt nimmt er die Augenbinde ab und sucht den richtigen Baum. Hat er alle Merkmale wiedererkannt, dann hat er davor seinen Baum gut erfühlt. Jetzt ist der Nächste dran.

Der Baum im Jahr

Die Spieler schließen sich zu Paaren zusammen, ein Partner ist der Baum. Der Spielleiter erzählt in einer Geschichte, was einem Baum zu den verschiedenen Jahreszeiten alles widerfährt. Er lässt dabei seinen Partner als Baum die Geschichte aktiv miterleben. Z. B. rieselt Schnee auf den ruhig dastehenden Baum, Vögel bauen in der Nackenmulde ein Nest, der Specht sucht in der Achselhöhle nach Käfern ... Die übrigen Spieler machen den Spieleiter nach, d.h. sie gehen auch auf die Knie und reiben sich grunzend an den Beinen ihres Partners, wenn ein sich am Baum scheuerndes Wildschwein dargestellt werden soll. Am Ende des erzählten Jahres wird gewechselt.

Baumtelefon

Im Wald findet man häufig gefällte Bäume, die am Boden liegen. Damit kann man prima das Baumtelefonspiel machen: An dem einen Ende des Baumes kratzt oder klopft ein Kind mit einem Stöckchen am Stamm, am anderen Ende halten die anderen Kinder ihre Ohren an den Stamm. Der Baum kann 20 Meter lang oder länger sein: trotzdem kann man das Kratzen und Klopfen ganz genau hören.

(Quelle: Kanton St.Gallen Gesundheitsdepartement ; Amt für Gesundheitsvorsorge ZEPRA)

Baum finden (mit Baumsteckbrief)

Zum Originalbeitrag: Baum finden (mit Baumsteckbrief) - Umweltspiele - UmweltBILDUNG - D. Pommerencke auf www.biologie-wissen.info

Rahmendaten

Zeit/Dauer: 15-20 Minuten

Schwierigkeitsgrad: mittel

Tempo: gering

Ort

draußen (Wald, Park, Garten)

benötigtes Material

Augenbinden (1 Augenbinde pro Spielerpaar), Bäume

Durchführung

Die Kinder bilden Paare. Jeweils einem Kind werden die Augen verbunden und ihr Partner führt sie an einen Baum (am Besten jedes Kind seinen eigenen Baum) und sollen diesen Ertasten, Kennenlernen, Entdecken und Begreifen, im wahrsten Sinne es Wortes. Danach werden die Kinder wieder zum Ausganspunkt geführt, ein bis zweimal im Kreis gedreht und können die Augenbinden abnehmen. Im Anschluss daran sollen sie “ihren” Baum suchen. Nach dem Wiederfinden wird dann gewechselt.

Wichtig ist, das die Kinder den Baum, seine Rinde und die Äste soweit irgendmöglich befühlen und ertasten. Als Hilfestellungen während des Bestastens oder auch später beim Suchen kann man mit einfachen Fragen helfen: Wie dick ist dein Baum? Ist die Rinde glatt oder rau? Nadel oder Laubbaum? Was wächst drum herum? Was wächst direkt am Fuß des Baumes? Wie viele Äste hat dein Baum? Wo hat dein Baum seine Äste? Wie dick sind die Äste? …

In der Regel klappt das ganz gut, auch wenn ab und an die Bäume von einigen Kindern nochmals angefasst werden müssen, damit sie sich sicher sind auch wirklich ihren Baum gefunden zu haben.

Wenn die Kinder ihren Baum wiedergefunden haben, sollten sie einen Baumsteckbrief ausfüllen, um ihre Eindrücke und Erfahrungen festzuhalten.

(Quelle: https://www.biologie-wissen.info/umweltbildung/umweltspiele/baum-finden/)

Baummeditation       hören                                                                                    

Still werden, sich in einen Baum oder ein Waldwesen einfühlen, einer Geschichte lauschen, ist für viele Menschen eine anspruchsvolle Aufgabe.

An einem stillen Ort im Wald wird die Gruppe besammelt. Alle sollen sich bequem hinsetzen oder hinlegen, nicht zu weit auseinander, so dass sie alle den Förster noch hören. Jetzt erzählt der Förster die Geschichte, es wird ganz still, wir gehen auf die Reise. Am Schluss, wenn alle wieder zurück sind, tut ein bisschen Bewegung gut.

Die Geschichte oder das Märchen soll nach dem Alter der Teilnehmer ausgesucht werden.

Summender Wald     gehen / hören

Wer findet einen Weg zwischen den summenden Bäumen?

Auf ebenem Gelände verteilen sich die Personen in Abständen von ca 3m. Die Personen symbolisieren Bäume. Zwei Gruppenmitglieder werden ausgewählt und suchen sich mit verbundenen Augen den Weg durch den Wald, ohne an einen Baum zu stossen. Damit das möglich ist, geben die Bäume ständig einen Ton von sich. Wenn der Waldgänger einem ‚Baum’ zu nahekommt, gibt der Baum einen lauteren Ton von sich.

Um die Richtung anzugeben, schlägt jemand am Ziel einen Trommelton in regelmässigen Abständen. Wenn der Waldgänger das Ziel erreicht hat, wird er zum Baum und ein anderer macht sich auf den Weg.

Suchspiel Bäume des Lebens

Material:      Augenbinden, Entspannungsmusik

Kurzbeschreibung

Ein Teil der Gruppe muss blind versuchen, einen Baum des Lebens zu finden.
Der Baum und der Blinde tauschen dann die Rolle.

Anleitung:

Die Spieler werden in zwei Gruppen eingeteilt, wobei die eine Gruppe ungefähr ein Drittel der Spieler und die andere die verbleibenden Teilnehmer umfasst.

Die kleinere Gruppe bildet die Blinden, ihre Augen sind geschlossen oder werden verbunden. Die restlichen Personen sind die Bäume des Lebens und verteilen sich im Raum. Sie können stehen, hocken, sitzen oder liegen und dürfen sich, nachdem sie platziert sind, nicht mehr von der Stelle bewegen.

Die Blinden müssen versuchen, die Bäume des Lebens zu finden. Hat ein Blinder jemanden erreicht, von dem er annimmt, dass er ein Baum des Lebens sei, dann berührt er diesen dreimal. Hat der Blinde recht, darf er seine Augenbinde abnehmen und beide tauschen ihre Rollen.

Dem neuen Blinden werden die Augen verbunden und er wird von dem neuen Baum des Lebens an eine beliebige Position im Raum geführt. Danach sucht sich der Baum des Lebens seine Position und das Spiel geht weiter.

Man kann auch noch eine dritte Spielfigur einführen, die Kobolde. Die Kobolde können die Blinden ohne zu sprechen, also zB. durch Geräusche oder Berührungen zu einem Baum des Lebens führen oder aber sie bewusst in die Irre leiten.

aus:
M.Völkening, Meine schönsten Entspannungsspiele, Verlag für Pädagogik 1997

zusammengestellt aus:

- Ch Waldwochen, SILVIVA Treffpunkt Wald,
- K. Niederberger, Naturerlebnis Wald, Rex Verlag Luzern, 2004